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duminică, 20 decembrie 2015

Hannover ohne Durchschlagskraft - 300. Spiel von Neuer

Minimalistische Münchner siegen dank Müllers Elfmeter

Dank eines 1:0-Erfolgs bei Hannover 96 baute der FC Bayern aufgrund der gleichzeitigen Niederlage von Borussia Dortmund den Vorsprung auf Platz zwei auf satte acht Punkte aus. Mit Ausnahme eines frühen Aluminiumtreffers geriet der Sieg der Münchner dabei kaum in ernste Gefahr. Das Tor des Tages gelang Müller per Handelfmeter.
Thomas Müller
Traf vom Elfmeterpunkt zum 1:0: Thomas Müller.
© Getty ImagesZoomansicht
Hannovers Trainer Michael Frontzeck entschied sich nach der 0:1-Niederlage in Hoffenheim zu zwei personellen Wechseln: Statt Gülselam und Saint-Maximin (beide Bank) begannen Schmiedebach und Erdinc.
Auch Münchens Coach Pep Guardiola stellte nach dem 1:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen Darmstadtzweimal um: Für Lahm (Zerrung) und Kimmich (Bank) begannen Badstuber und Thiago. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle - auch Ribery (Muskelbündelriss) reihte sich zuletzt erneut in die Riege der Verletzten ein - bestand die Reservebank des Rekordmeisters mit Ulreich, Kimmich, Kirchhoff und Rode nur aus vier Spielern.

Zweimal Aluminium und ein Blackout

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Schon die Anfangsphase gestaltete sich unterhaltsam. Früh hatten beide Mannschaften je eine große Gelegenheit. Für München zielte der von Vidal freigespielte Thiago aus kurzer Distanz nicht genau genug, um den stark reagierenden Zieler zu überwinden (5.). Auf der Gegenseite lenkte Neuer einen Kopfball von Andreasen nach einer Flanke gerade noch mit den Fingerspitzen an die Querlatte (8.). Insgesamt verstanden es die Hannoveraner in den ersten rund 25 Minuten recht erfolgreich, die Münchner trotz allem Ballbesitz der Guardiola-Elf vom eigenen Gehäuse fernzuhalten.
Dies änderte sich allerdings nach einer knappen halben Stunde. Der Druck des FC Bayern stieg nun von Minute zu Minute. Lewandowski scheiterte in der 30. Minute mit einem Schlenzer vom Strafraumrand am linken Innenpfosten, den Nachschuss von Müller kratzte Zieler mit dem linken Fuß gerade noch von der Torlinie. In der Phase liefen die Hannoveraner dem Tabellenführer nur hinterher und verloren die Bälle im Aufbau zumeist schon vor der Mittellinie wieder.
Gerade als die ganz große Druckphase wieder ein wenig abzuflauen schien, gab es Strafstoß für die Gäste. Schulz hatte eine Flanke von Coman unnötig mit dem Arm gespielt. Müller trat zum Elfmeter an und verlud Zieler mit einem Schuss ins rechte Toreck (40.). Mit der verdienten Führung für den FCB ging es in die Halbzeit.

Lewandowski schlenzt, Prib nimmt aus der Distanz Maß

Nach Wiederbeginn änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Münchner dominierten die Partie klar, ließen allerdings zumeist den letzten Zug zum Tor vermissen. So entwickelte sich in den zweiten 45 Minuten eine einseitige Begegnung ohne größere Höhepunkte. Lewandowski zwang Zieler mit einem weiteren Schlenzer zu einer Parade (55.). Zumeist aber versandeten die Angriffe des Rekordmeisters schon vor einem klaren Abschluss. Hannover wiederum konnte sich in dieser Phase kaum einmal aus der eigenen Hälfte befreien.
Kingsley Coman, Hiroki Sakai (r.)
Zweikampf: Kingley Coman gegen Hannovers Hiroki Sakai (r.).
© Getty Images
Im Verlauf der zweiten Hälfte brachte Frontzeck bei den Hausherren in Benschop und Saint-Maximin für Erdinc und Andreasen zwei frische Offensivkräfte. Dennoch gelang es den Hannoveranern weiterhin nur selten, auch nur in die Nähe des Tores von Neuer zu gelangen. Prib zielte mit einem Distanzschuss ein Stück zu hoch (66.).
Weil auch die Münchner in der Offensive kaum mehr durchdachte Aktionen darboten, entwickelte sich in der Schlussphase ein niveauarmes Spiel ohne Höhepunkte. Der Defensive kaum geforderte FCB schaukelte den knappen Vorsprung schließlich souverän dem Schlusspfiff entgegen. Jubilar Neuer spielte damit in seinem 300. Bundesliga-Spiel zum 143. Mal zu Null.
Nach der Winterpause geht es für die Bayern am 22. Januar(Freitag, 20.30 Uhr) beim HSV weiter, Hannover 96 ist tags darauf gegen Darmstadt gefordert (15.30 Uhr).

joi, 14 mai 2015

Bayern-Aus gegen Barcelona: Kein Wunder!

Der FC Bayern München schlägt den FC Barcelona und scheidet doch im Halbfinale der Champions League aus. Pep Guardiola hatte schon vor dem Spiel gewusst, was nicht passieren durfte - es geschah dann doch. Alles Wichtige zum Duell der Giganten.

Die Ausgangslage: Verheerend. Aussichtslos. Nach einem 0:3 in Barcelona konnte nur ein sogenanntes Fußballwunder in München helfen, 6,7 Prozent betrug laut den Rechnungen schlauer Menschen die Wahrscheinlichkeit auf ein Weiterkommen. Also nahe Null. Umso vehementer, wen wundert es, wurden erfolgreiche Aufholjagden aus der Vergangenheit bemüht, vornehmlich aus Zeiten der Schwarz-Weiß-Fernseher. Und ein Datum, der 12. Mai 1976. Damals gewannen die Bayern den Landesmeistercup gegen den AS St. Etienne.

Der Soundtrack zum Spiel: "Wunder gescheh'n" (Nena); "I wish" (Stevie Wonder).
Die Aufstellungen
FC Bayern: Neuer - Rafinha, Benatia, Boateng, Bernat - Alonso, Lahm (68. Rode), Schweinsteiger (87. Javi Martinez), Thiago - Müller (87. Götze), Lewandowski.
FC Barcelona: ter Stegen - Alves, Pique, Mascherano, Jordi Alba - Busquets - Iniesta (75. Xavi), Rakitic (72. Mathieu) - Messi, Suárez (46. Pedro), Neymar.
Ergebnis: 3:2 (1:2) - Die Tore für Barcelona schoss Neymar (15., 29.), für die Bayern trafen Benatia (7.), Lewandowski (59.) und Müller (74.).
Erste Halbzeit: Rakitic lief schon nach drei Minuten auf Neuer zu, doch der parierte großartig. Wenig später ein erster Gegenstoß der Bayern über Müller, dessen Rückgabe Thiago nicht richtig traf. Nach einer Ecke von Xabi Alonso war es schließlich Medhi Benatia, der völlig frei zum 1:0 einköpfte (7.). Wundervoll!
Dann stand es plötzlich 1:1. Mitten hinein in eine Drangphase des FC Bayern spielte Messi einen Schnittstellenpass auf Suárez, der legte quer auf Neymar (15.). Dann stand es plötzlich 1:2. Mitten hinein in eine Drangphase des FC Bayern verlängerte Messi per Kopf auf Suárez, der legte quer auf Neymar (30.). Warum das kein Wunder war?
Torwart ter Stegen: Mehrmals WeltklasseZur Großansicht
AFP
Torwart ter Stegen: Mehrmals Weltklasse
Deshalb: Man kann die Natur des Fußballers wohl einfach nicht ändern. Er will nach vorn, er will Tore erzielen, vor allem, wenn er ein 0:3 aus einem Hinspiel aufholen muss. Wenn er sogar früh in Führung geht. Pep Guardiola wusste, dass die Natur des Fußballers gegen das konterstarke Barcelona das Verderben sein kann, er wollte in diesem Spiel Kontrolle, vor allem. Und er bekam: zwei Konter.
Weitere Highlights (feat. Marc-André ter Stegen): Müller Kopfball, ter Stegen dran (19.). Lahm auf Müller, Schuss Lewandowski, ter Stegen dran (18.). Thiago Dribbling, Übersteiger, Pass auf Müller. Schüsschen (28.). Kopfball Schweinsteiger, ter Stegen dran (38.). Lewandowski frei aus acht Metern. Ter Stegen Weltklasse (40.).
Zweite Halbzeit: Wurde zu einer Art Freundschaftsspiel mit deutlichen Vorteilen für die Bayern - und zwei herrlichen Toren. Lewandowski traf nach Thiago-Pass ins lange Eck (59.), Müller traf nach Schweinsteiger-Vorlage aus 20 Metern (74.).
Revitalisierung des Spiels: Interessant war zu beobachten, was die plötzliche Führung mit Pep Guardiola und dessen Assistenz-Aggressiv-Leader Matthias Sammer machte. Wie mit virtuellen Sauerstoffflaschen ausgestattet wirkten die beiden wie aufgedreht und regten sich so herrlich über vermeintliche Schiedsrichterfehlentscheidungen auf, dass man sich fast wünschte, das Spiel wäre die ganze Zeit knapp gewesen. Und nicht schon nach einer halben Stunde entschieden.
Trainer Guardiola: Wie aufgedrehtZur Großansicht
AFP
Trainer Guardiola: Wie aufgedreht
Übeltäter des Spiels: Rafinha. Mitte der ersten Halbzeit klatschte der Brasilianer Jordi Alba auf den Rücken, und auch wenn es freundschaftlich gewesen sein sollte (was es nicht war), hätte er in dieser Szene die Rote Karte sehen müssen.
Erkenntnis des Bayern-Aus (feat. Franz Beckenbauer, vor dem Spiel): "Das bedeutet für Guardiola und den FC Bayern, dass sie ausgeschieden sind."
Erkenntnis des Bayern-Aus (feat. Philipp Lahm, nach dem Spiel):"Entscheidend waren die letzten zwei Minuten des Hinspiels."

miercuri, 1 octombrie 2014

Guardiola hadert mit seiner wackligen Abwehr

Es war ein Geisterspiel auf schaurigem Niveau: Der FC Bayern ringt ZSKA Moskau mit viel Mühe nieder und übernimmt die Tabellenführung. Trainer Pep Guardiola sah Bayerns Defensive oft orientierungslos.


"Wir haben die drei Punkte geholt, mehr war heute sowieso nicht drin. Deshalb fahren wir hochzufrieden nach Hause", sagt der einzige Torschütze des Abends Thomas Müller.

Philosoph Müller legt abseits des Platzes aber noch einen nach: "Fußball ist ein Spiel, das für die Zuschauer gespielt wird. Wir sind ja eigentlich in der Unterhaltungsbranche tätig. Davon war heute nicht viel zu sehen."
http://www.stream2u.me/watch/41868/2/Champions-League-Ludogorets-Razgrad-vs-Real-Madrid.html

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