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marți, 26 martie 2019

TSV 1860 Stralsund Fußball,hsv

duminică, 15 februarie 2015

HSV-Debakel gegen Bayern: Alle Acht-ung

Was für ein Sieg. Und was für eine Pleite. Der Hamburger SV wurde beim FC Bayern zur Schießbude der Bundesliga und verlor so hoch wie noch nie in seiner Geschichte. Alles Wichtige zum Hamburger Debakel in München.


Die Ausgangsposition: Der Süd-Nord-Klassiker. 3:4 einst in den großen Zeiten in den Achtzigerjahren. Horst Hrubesch hängt jubelnd an der Querlatte. Langsam ausblenden. Oder lieber ganz schnell ausblenden. Die letzten Resultate des HSV in München hießen: 0:6, 0:5, 2:9. 1:3.
Das Ergebnis: Jetzt ist noch ein 0:8 dazugekommen. Müller, Götze, Robben, Robben, Müller, Lewandowski, Ribéry, Götze. Das müssten acht sein, wenn hier richtig nachgerechnet wurde. Höchste Niederlage für den HSV in der bisherigen Bundesliga-Geschichte. Und die ist ja immerhin schon 52 Jahre alt. Dafür gibt es hier auch keine Grill-Witze, versprochen.



Die erste Halbzeit: 20 offensive Minuten des HSV, die die Gastgeber anschließend in der ihnen ureigenen Humorfreiheit bestraften. Immerhin stand es zur Pause lediglich 0:3. Da wussten die Hamburger noch nicht, dass das ihre bessere Halbzeit gewesen war.
Die zweite Hälfte: Zack, zack, zack, zack, zack. Zwischendurch hatten die HSV-Profis mal 21 furchtbare Minuten zu überstehen. Nämlich die Minuten, in denen sie in dauernder Angst leben mussten, das nächste Tor zu kassieren. Götze erlöste sie daraus in der 88. Minute.
Spieler des Spiels: Arjen Robben. Das Übliche also. Vielleicht aber auchMario Götze. Oder Franck Ribéry. Irgendein Münchner, fast egal, wen man nimmt. Wahrscheinlich waren sogar Dante und Sebastian Rode, die 90 Minuten auf der Münchner Bank Platz nehmen mussten, effektiver gewesen als der beste Hamburger.

Comeback des Spiels: Das ist dann schon eindeutiger zu beantworten. Der immer wieder verletzte Holger Badstuber unternimmt den nächsten Anlauf, er stand in der Startelf und beeindruckte gleich wieder mit seinen Pässen, mit seiner Übersicht. Ein Comeback, das er sich mutmaßlich gut wird merken können. Und dem so schnell keines mehr folgen soll.
Szene des Spiels: Die Aktion vor dem dritten Bayern-Tor. Mario Götze stolpert, fällt und spielt den Ball im Fallen noch zu Robben. Der marschiert, wie Robben eben marschiert. Dann zieht er nach innen, wie Robben eben nach innen zieht. Dann schießt er, wie Robben eben schießt. Dann trifft er, wie Robben eben trifft.
Duell des Spiels: Der FC Bayern gegen die Statistik. Das einzige Duell, das sie an diesem Nachmittag verloren. Rekordjagd knapp verpasst. Gegen Dortmund gab es 1971 ein 11:1, gegen Tennis Borussia 1976 ein 9:0, genau wie gegen Kickers Offenbach 1984. Nur das viertbeste Ergebnis. Da ist noch Luft nach oben. Aber vielleicht gibt es ja auch in der kommenden Saison ein Spiel FC Bayern gegen den HSV.
Wechsel des Spiels: Ivica Olic, der Arme. Er war mal beim FC Bayern, dann war er beim VfL Wolfsburg, das sind die beiden Klubs, die die Liga zurzeit dominieren. Und seit dem Winter ist er beim HSV und musste beim Debakel in München dabei sein. Sein Oberschenkel tat ihm den Gefallen, nach 24 Minuten zu zwicken. Er durfte daher schon beim Stand von 0:2 gehen.
Zitat des Spiels: "Jetzt muss Joe Zinnbauer etwas tun." Kommentar von Sky-Chefreporter Marcel Reif nach dem Tor zum 0:6. Ein bisschen früher wäre das womöglich auch schon ganz gut gewesen.
Bilanz des Spiels: Wenn das Team von Josep Guardiola so weiterspielt, könnte die zuletzt ausgerufene Bayern-Krise irgendwann tatsächlich beendet werden.
Bayern München - Hamburger SV 8:0 (3:0)1:0 Thomas Müller (21., Handelfmeter)
2:0 Götze (23.)
3:0 Robben (36.)
4:0 Robben (47.)
5:0 Thomas Müller (55.)
6:0 Lewandowski (56.)
7:0 Ribéry (69.)
8:0 Götze (88.)
München: Neuer - Rafinha, Benatia (59. Ribéry), Badstuber, Bernat - Schweinsteiger, Alaba - Robben (71. Pizarro), Thomas Müller (66. Gaudino), Götze - Lewandowski
Hamburg: Drobny - Götz, Djourou, Westermann, Marcos (57. Ostrzolek) - Diaz, van der Vaart (57. Jiracek) - Stieber, Jansen - Rudnevs, Olic (23. Nicolai Müller)
Schiedsrichter: Weiner (Giesen)
Zuschauer: 75.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: - van der Vaart (7)

luni, 20 octombrie 2014

Starkes 1:1! HSV und Hoffenheim teilen sich die Punkte

Hamburg - Trotz einer starken Partie kamen die Rothosen am Sonntagnachmittag (19.10.14) in der Imtech Arena nicht über ein Unentschieden hinaus. Bereits in der 15. Spielminute ging die TSG Hoffenheim durch Anthony Modeste in Führung. Die Rothosen zeigten sich nur wenig beeindruckt und glichen in der 35. Minute durch Pierre-Michel Lasogga aus. Im zweiten Durchgang machte der HSV weiter Druck und erspielte sich einige Großchancen. Die rund 49.000 Zuschauer bekamen ein starkes Spiel zu sehen, in dem der HSV einen Sieg verdient gehabt hätte, aber Fortuna nicht auf seiner Seite hatte. Die Hoffenheimer bleiben damit in dieser Saison ungeschlagen. "Wir hatten heute mit Oliver Baumann einen ganz starken Keeper, wir fahren gern mit diesem einen Punkt nach Hause", sagte TSG-Coach Markus Gisdol, während Joe Zinnbauer sein Team lobte: "Die Jungs haben wirklich alles gegeben und haben gegen die beste Konter-Mannschaft der Liga und gegen ein absolutes Top-Team einen guten Punkt geholt."

HSV-Coach Zinnbauer, der nach einer halben Stunde mit Ashton Götz einen U23-Spieler und Ur-Hamburger für den verletzten Dennis Diekmeier ins Spiel brachte, baute sein Team gegenüber dem Sieg in Dortmund zu Beginn nur auf einer Position um: Rafael van der Vaart, der nach überstandener Verletzung beim BVB bereits auf der Bank saß, hatte sich in der Länderspielpause die nötige Match-Fitness geholt und war für Marcell Jansen in die erste Elf zurückgekehrt. Das Offensiv-Quartett des HSV lautete somit Holtby-van der Vaart-Müller-Lasogga.

HSV spiel-, TSG konterstark

Die Offensive des HSV zeigte sich gegen dicht gestaffelt stehende Hoffenheimer auch von Beginn an extrem druckvoll und engagiert - nur reichte dies leider nicht aus, um die TSG-Defensive so richtig ernsthaft in Gefahr zu bringen. Im Gegenteil: nach Ballverlusten, die bei einer derart offensiv ausgerichteten Spielweise ein einzukalkulierendes Risiko darstellen, wurden die Gäste stets das gefährlichere Team. Allein in der ersten Viertelstunde setzte die TSG drei schnelle Konter, die allesamt binnen weniger Sekunden für Alarmstufe Rot sorgten. Und einer davon auch für das frühe 0:1 durch Modeste, der allein auf Drobny zulaufen und diesen im Eins-gegen-eins tunneln konnte (15.).

Doch das Team von Joe Zinnbauer schüttelte sich nur einmal kurz und zeigte dann eine ganz starke Reaktion. Zwar immer noch ein bisschen fahrig, aber voller Mut und Wut kämpften sich die Rothosen ins Spiel zurück, drängten, drückten - und wurden belohnt, als Lasogga nach super Zuspiel des frisch gebackenen Vaters Tolgay Arslan zum verdienten Ausgleich einschoss (34.). Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand in einer mitreißenden Partie, da beide Teams kurz vor der Pause noch eine weitere Hundertprozentige liegen ließen.

Latte! Lasogga hatte genau wie auf der anderen Seite Firmino Pech im Abschluss.
Aluminium auf beiden Seiten

Im zweiten Durchgang behielt der HSV sein dominantes Spiel bei, bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Lasogga das 2:1 auf dem Fuß. Das war ein Zeichen und gleichzeitig die Maßgabe für die zweiten 45 Minuten. Hoffenheim hingegen konzentrierte sich weiter auf die sichere Defensive und die schnellen Konter, konnte diese aber nur noch sehr vereinzelt anbringen. Aber wenn, dann wurde es auch immer direkt mächtig brenzlig. Einmal musste sogar der Pfosten gegen Firminho retten, aber auch die Rothosen hatten Pech mit einem Aluminium-Treffer Lasoggas, der zehn Minuten vor dem Ende durchaus für einen Dreier hätte sorgen können. Der wäre auch verdient gewesen, denn Zinnbauers Mannschaft marschierte unaufhörlich, erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht und dazu etliche beste Torchancen. Nur der goldene Treffer, der wollte eben nicht fallen. Die Fans aber honorierten das Spiel ihres Teams nach dem Schlusspfiff mit donnerndem Applaus. Der Weg geht weiter!

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